
Ein Spiel nach der romantischen Oper von Carl Maria von Weber
Landesbühnen Sachsen
Premiere: 27.06.2026
Tischtheater haben eine lange Tradition, die bis in spätromantische Salons und die Wohnzimmer des Biedermeier zurück reicht: Im kleinen Kreis spielte man sich zur Unterhaltung vor, was es sonst nur auf den großen Opern- und Theaterbühnen zu erleben gab. Ein solches Erlebnis der besonderen Art verspricht »Der Freischütz« in dieser fantasievollen Inszenierung. Und romantisch ist an diesem Nachmittag nicht nur die Oper, die mit Hilfe eines klingenden Mini-Theaters von drei jungen Schauspieler*innen präsentiert wird, sondern auch der Rahmen, in dem sich das Publikum um das Tischtheater versammelt: Ort der Aufführung ist das Carl-Maria-von Weber-Museum in Dresden-Hosterwitz – der ehemalige Sommerwohnsitz des Komponisten Weber, dessen 200. Todestag wir im Sommer 2026 begehen. Und möglicherweise spielt das Geschehen um Max, Agathe, Kaspar und Samiel, um Probeschuss und Freikugeln, sogar auf dem Tisch, an dem Weber seinen »Freischütz« einstmals komponierte?

Schauspiel nach einem Roman von Sabine Ebert, Bühnenfassung von Odette Bereska
Landesbühnen Sachsen - Felsenbühne Rathen
Premiere: 16.05.2025
Sachsen im Jahre 1173: Die Hebamme Marthe und ihr Mann, Ritter Christian, könnten mit ihrem Leben nicht glücklicher sein: Der Silberabbau in Christiansdorf floriert und sie genießen hohes Ansehen bei Hofe. Doch da erreicht die Familie eine schreckliche Nachricht: Heinrich der Löwe ist von seiner Pilgerreise zurückgekehrt und mit ihm der heimtückische Randolf, Christians Erzfeind.
Als Markgraf Otto von Wettin diesen zum Vogt über Christiansdorf ernennt, dauert es nicht lange, bis es zu Problemen kommt. Während Christian für den Markgrafen Aufträge erledigt, wird Marthe als Hexe denunziert und vor ein Kirchengericht gestellt. Als Christian davon erfährt, versucht er verzweifelt seiner Frau zu helfen. Doch Marthe ist plötzlich spurlos verschwunden...
Im Sommer 2025 feierte der zweite Teil der Hebammen-Saga Premiere auf der Felsenbühne Rathen. Die spannende Geschichte um Intrigen, Loyalität und den Kampf um Gerechtigkeit schickt das Publikum auf eine abenteuerliche Reise mitten ins Sachsen des 12. Jahrhunderts.

Abenteuerstück von Holger Kahl frei nach Karl May
Landesbühnen Sachsen - Felsenbühne Rathen
Premiere: 18.05.2024
1870: Ganz El Paso ist in Aufruhr: Der neue Gouverneur kommt die Stadt besuchen. In der Tasche hat er einen Friedensvertrag, der die ständigen Kämpfe mit den Apachen beenden soll.
Aber das ist das Letzte, was der skrupellose Geschäftsmann Mr. Coleman will. Old Shatterhand und Winnetou setzen alles daran, den Frieden dennoch möglich zu machen.
Der Autor Holger Kahl erzählt in diesem Abenteuerstück im Geiste Karl Mays eine rasante und spektakuläre Geschichte voller Action, Schicksalsschläge und mitreißender Momente. Die Inszenierung von Manuel Schöbel bleibt dabei den historischen Gegebenheiten treu und betont den großen Humanismus Karl Mays.
Die Live-Musik des indigenen Komponisten und Musikers Wade Fernandez verzaubert die Felsenbühne Rathen und lässt vor unseren Augen den Wilden Westen entstehen.

Musical zum gleichnamigen tschechisch-deutschen Märchenfilm
Landesbühnen Sachsen - Schloss Moritzburg
Premiere: 24.06.2022
BoŘena Němcovás böhmische Fassung des berühmten Märchens der Brüder Grimm erzählt die Geschichte eines selbstbewussten, burschikosen Mädchens, das sein Schicksal selbst in die Hand nimmt und mit Hilfe der Wunderhaselnüsse, vor allem aber durch eigenen Mut, Kraft und Geschicklichkeit und das Beharren auf Anerkennung ihrer selbst den Prinzen für sich gewinnt…
Der vor 40 Jahren gedrehte tschechisch-deutsche Märchenfilm »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« hat einen Kultstatus mit allvorweihnachtlichem Wiederholungsdrang erreicht und die Hauptmotive der Filmmusik Karel Svobodas können inzwischen Generationen von Fans mitsingen.
Die fantastische Reise einer Flasche bis ans Ende der Welt
Klassenzimmerstück von Jens Raschke, Landesbühnen Sachsen
Die PET-Flasche Petty Einweg erblickt das Licht der Welt in einer Getränkekiste. Ihr Blick auf die Welt ist neugierig und voller Vorfreude! Doch schnell erkennt Petty, dass alles was sie ist, durch andere bestimmt wird. Ein Mensch wirft ihren Deckel weg und so verschwindet auch schnell ihr geliebter Saft. Pettys Reise beginnt. Sie landet auf einer Mülldeponie, im Meer und schließlich im Bauch eines Wales. Unterwegs trifft sie verschiedene Gegenstände, die ihr Schicksal als Gebrauchsgegenstand oder Verpackung teilen. Schnell wird klar, dass sie alle eine gemeinsame Geschichte haben …
Durch Pettys Perspektive wird den Schüler*innen ein spielerischer Zugang zu den Themen Umweltverschmutzung, Wertigkeit von Gebrauchsgegenständen und die Frage nach dem Umgang mit Verpackungsmüll ermöglicht.

Lesung in Darmstadt
Café Kafi, Nieder-Ramstädter Straße 21, Darmstadt
02.05.2026, 18 Uhr
Zeit des Aufbruchs. Neubeginn.
Wir feiern die Natur. Die Liebe. Das Leben.
Mit Geschichten und Gedichten,
die Erinnerungen wecken,
Mut schenken,
glücklich machen.
Mit Texten von Busch, Eichendorff, Frisch, Goethe, Heidenreich, Kaleko, Ringelnatz, Rilke u.a.

Oster-Lesung
Villa Kolbe, Radebeul
05.04.2026
Infos zur Veranstaltung:
"Das ist Ostern in der Villa Kolbe in Radebeul los" / Sächsische.de
Mit Texten von Goethe, Busch, Ringelnatz, Rilke u.a.
Lesung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Projekttheater Dresden
27.01.2026, 14 Uhr bis 28.01.2026, zirka 18 Uhr
Infos zur Veranstaltung:
"27. Januar: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus" / dresden.de
Sie können mich direkt für eine persönliche Lesung buchen – im Wohnzimmer, Café oder Buchladen.
SPIELLEITUNG UND REGIEASSISTENZ
Wiederaufnahme des Trauerspiels von Friedrich Schiller
Landesbühnen Sachsen
Vorstellungen: ab 01.02.2026
Schon seit 20 Jahren befindet sich die schottische Königin Maria Stuart in englischer Gefangenschaft. Zu Unrecht: da ist sie sich sicher. Die Vorwürfe, sie habe ihren Gatten getötet und ein Attentat auf die englische Königin Elisabeth vorbereitet, seien in Wirklichkeit nur ein Vorwand, um den Thron vor ihr zu schützen. Ihr gegenüber steht die englische Königin Elisabeth. Sie ist hin- und hergerissen zwischen dem Willen des Volkes, ihren persönlichen Interessen und der Angst um ihren Thron.
Schiller zeichnet die beiden Frauen in seinem 1800 uraufgeführten Trauerspiel als gegensätzliche Charaktere. Doch trotz der unterschiedlichen Gemüter ist es die Macht, nach der beide streben. So entspinnt sich ein aus Kalkül, Korrumpierbarkeit und Intrigen bestehendes Netz, in dem sich unterschiedliche Interessen ineinander verweben. Am Ende kann nur eine an der Spitze bestehen.

Der Komödienklassiker nach Franz und Paul von Schönthan
Comödie Dresden
Premiere: 13.09.2024
Der römische Mythos über den Brautraub aus dem Volk der Sabiner inspirierte den Gymnasialprofessor Gollwitz in seinen Jugendzeiten zu einem hanebüchenen Theaterstück, das zu Recht sein Dasein in den Tiefen einer Schublade fristet. Bis zu dem Moment, als der sächsische Schmierentheaterdirektor Striese ausgerechnet diesen Flop für sein schwächelndes Wandertheater hervorkramt…
Der zeitlose Dauerbrenner über die Bretter, die die Welt bedeuten, begeistert nach wie vor auf deutschen Bühnen. In der Paraderolle Striese haben bereits Generationen großer Komödianten aufgespielt. Publikumsliebling Tom Pauls fehlt sie noch im Repertoire. Bis jetzt!

Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Text von Franz Carl Hiemer nach dem Libretto »Das stumme Waldmädchen« von Karl Franz Guolfinger Ritter von Steinsberg
Landesbühnen Sachsen, Theater Meißen, Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen, König Albert Theater Bad Elster
Premiere: 15.11.2025
Auch wenn Webers »Silvana«, uraufgeführt 1810 in Frankfurt am Main, bald von Werken wie seinem berühmten »Freischütz« (1821) verdrängt wurde, so war diese frühe Oper doch sehr erfolgreich, wie z. B. ab 1811 in Berlin. Denn was die Bildhaftigkeit, Dramatik und Instrumentation der Komposition betrifft, näherte sich Weber hier seinen späteren Werken bereits deutlich an.
In der Handlung geht es um Rache aus verschmähter Liebe und die damit verbundene Spirale der Gewalt, die es zu durchbrechen gilt.
Graf Adelhart ist ein verbitterter alter Mann. Einst wurde ihm von einem Widersacher eine seiner beiden kleinen Töchter geraubt, woraufhin seine Gattin aus Gram starb. Geblieben ist ihm Tochter Mechtilde, die er mit dem Grafen Rudolph verheiraten möchte.
Natürlich reagiert Adelhart äußerst gereizt, als dieser Plan zu scheitern droht, zumal er erkennen muss, dass Mechtilde, statt in Rudolph, ausgerechnet in den Sohn seines Widersachers verliebt ist. Und dass auch Graf Rudolph eigene Wege geht, seit er im Wald der scheinbar stummen Silvana begegnet ist, versetzt Adelhart zusätzlich in Wut. Für ihn ist klar: Der Sohn seines Widersachers und das Waldmädchen müssen sterben.
Erst als sich herausstellt, dass es sich bei Silvana um seine einstmals entführte Tochter handelt, verzichtet Adelhart auf seine Mordpläne und gibt die Wunschpaare schließlich zusammen.

Eine Produktion der Glückswerkstatt zu „Hamlet“ und den Fragen des Seins und Nicht Seins.
Die Glückssuchenden unter der Leitung von Tine Josch: Eva Fabienne Barenschee, Emily Baumgart, Marion Gensch, Anna Heinrich, Romy Vogt, Juliane von Stein, Steffen Becker, Wilhelm Friedrich Bernhardt, Wolfram Podemski, Pino Räder, Andreas Werner
Kulturbahnhof Radebeul
17.10.2025, 19:30 Uhr
„Und wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich dann nur mich? Oder auch dich und vielleicht die ganze Welt, die gerade im Nebel versinkt oder mit der Sonne neu aufgeht.“
Wir hören nicht auf. Gemeinsam zu suchen. Zu kämpfen. Zu träumen. Zu hoffen. Zu ringen. Zu lachen. Zu weinen. Zu spielen.
Wir bleiben auf unserem Weg. Auf den Spuren der Geschichten.
Stellen uns den ewig gleichen und immer wieder neuen Antworten und Fragen.
Im Gestern, Heute und Morgen.

Schauspiel von Drew Hayden Taylor in einer deutschen Übersetzung von Jan Meyer
Landesbühnen Sachsen - Studiobühne
Premiere: 08.11.2024
Jason steckt mitten in den Vorbereitungen seines Umzugs von Toronto zurück in das First Nation Reservat, wo seine indigene Mutter lebt, da steht plötzlich sein bisher unbekannter, nicht-indigener Halbbruder Harry vor der Tür. Der sucht verzweifelt nach einem geeigneten Nierenspender für den gemeinsamen Vater und Jason ist seine letzte Hoffnung.
Völlig überrumpelt von Harrys Forderung, lehnt Jason jede Verantwortung für das Schicksal eines Vaters ab, der ihn und seine Mutter sitzen ließ als Jason 2 Monate alt war. Die darauffolgende Auseinandersetzung erschüttert nicht nur das jeweilige Vaterbild des anderen, sondern offenbart auch die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten der beiden Männer bezüglich ihrer Kultur und Identität.
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